
Mit diesem Ansatz werden die Faktoren aufgelistet, die intern oder extern beeinflusst werden. Stellt eine Klinik fest, dass nachts plötzlich weniger Notfälle eingeliefert werden, so ist zu analysieren, welche Faktoren der Grund dafür sein könnten. Interne Faktoren sind beispielsweise, dass der diensthabende Arzt nicht erreichbar ist, zu langsam antwortet, die Pforte nicht besetzt ist, der Notarzt zu lange warten muss etc. Externe Faktoren können sein, dass die Intensivstationen benachbarter Häuser ausgebaut wurden, der Notarzt aus einem anderen Bezirk kommt etc.
Unter Benchmarking versteht man den Vergleich mit der Konkurrenz. Das Benchmarking findet häufig Anwendung, da es im Gesundheitswesen vor allem bei Krankenhäusern und Kliniken eine wichtige Rolle spielt. Hier wird es beispielsweise in der Qualitätssicherung schon länger eingesetzt und ist gesetzlich vorgeschrieben. In der freien Industrie ist es schwierig, Zahlen über Produktions- oder Vertriebsprozesse zu erhalten. Bei medizinischen Einrichtungen ist es einfacher, da die Qualitätsberichte der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden müssen. Als Unternehmensberater kann man sich dieser Daten bedienen und auch quantitative Analysen bearbeiten. Das Endziel im Benchmarking ist die Etablierung von »Best Practices«, die dann als Standard definiert werden.
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